Für die umweltgerechte Entsorgung von Abfällen, die nicht über die Hausmülltonne oder die Wertstofftonne entsorgt werden können, stehen den Bürgerinnen und Bürgern in Hürth die städtischen Recyclinghöfe zur Verfügung. Hürth ist eine Stadt im Rhein-Erft-Kreis und gehört zum Wirtschafts- und Kulturraum Köln. In diesem Stadtbezirk gibt es einen Wertstoffhof, der für die Anlieferung von sperrigen und problematischen Abfällen aus privaten Haushalten zuständig ist.
Die Bewohner von Hürth können auf dem Wertstoffhof eine Vielzahl von Materialien fachgerecht entsorgen. Dazu zählen unter anderem Altholz, Metalle und Schrott, Bauschutt in kleinen Mengen, sowie Elektroaltgeräte aller Art. Auch Gartenabfälle, Altpapier und Altglas werden angenommen. Für spezielle Problemstoffe wie Farb- und Lackreste, Chemikalien oder Altöl stehen gesonderte Auffangbehälter bereit. Die Annahme ist in der Regel für private Haushalte kostenfrei, es gelten jedoch Mengenbegrenzungen.
Wertstoffhöfe in Hürth
Der Wertstoffhof in Hürth befindet sich an der Luxemburger Straße. Er ist der zentrale Anlaufpunkt für das gesamte Stadtgebiet und somit gut erreichbar. Für die Nutzung ist die Vorlage eines Personalausweises mit gültigem Hürther Wohnsitz erforderlich, um nachzuweisen, dass man anlieferungsberechtigt ist. Es empfiehlt sich, vor einem Besuch die aktuellen Öffnungszeiten auf der Website der Stadt Hürth oder der AWB Abfallwirtschaftsbetriebe Köln zu prüfen, da diese sich saisonal ändern können. Größere Anhänger müssen möglicherweise vorab angemeldet werden.
Tipps für Ihren Besuch
Um den Besuch auf dem Wertstoffhof effizient zu gestalten, sollten die Abfälle bereits zu Hause vorsortiert werden. Das spart Zeit an den verschiedenen Container-Stationen. Achten Sie darauf, dass Elektrogeräte nicht im Hausmüll entsorgt werden dürfen und bringen Sie diese gesondert mit. Für die Anlieferung mit einem Pkw ist es wichtig, dass die Ladung sichere verstaut ist und nicht während der Fahrt herabfallen kann. Bei Unsicherheit, ob ein Abfall angenommen wird, lohnt sich ein vorheriger Anruf bei der Betriebsleitung des Hofes.